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Patientenberichte

Daniela Mächler-Broger, 1974, Kundenberaterin, Operation im Mai 2008

Schon lange wollte ich meine Augen „lasern“ lassen. Leider war es mir in der Schweiz einfach zu teuer. Nachdem ich von meinem Kollegen erfahren hatte, dass er in Istanbul lasern war und alles nur einen Drittel kostete, war für mich der Fall klar. Alles ging schnell und ohne Probleme. Ich hatte absolut keine Schmerzen und würde mich sofort wieder unter den Laser legen. Man hatte mir bei -7.0 Dioptrien 95 Prozent des Sehvermögens versprochen, aber es wurde noch besser! Ich sehe seit der Operation zu 100 Prozent. Das Leben so ohne Brille oder Kontaktlinsen ist einfach genial und ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen. Ich hatte eine tolle Betreuung in der Schweiz und in Istanbul erfahren und würde es jedem empfehlen.
 
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Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Augenlasern und Linsenimplantation.

1) Augenlasern (Hornhautverfahren):

Es gibt in der Praxis drei verschiedene Hornhautverfahren.

  • Lasik
  • Lasek
  • PRK

a) LASIK Laser-in-situ Keratomileusis
Das Wort „Lasik“ bedeutet frei übersetzt Formveränderung im Inneren der Hornhaut durch Laserverfahren. Seit 1990 wurden ca. 12 Mio. Augenlaser-Behandlungen mit dieser Methode durchgeführt. Mittels LASIK können ca. 90 Prozent aller Fehlsichtigkeiten korrigiert werden.

Aufgrund des breiten Einsatzbereiches und des schnellen Heilungsverlaufes erfreut sich diese schmerzfreie, technisch ausgereifte und sehr präzise Operation weltweit zunehmender Beliebtheit. Grundsätzlich gilt, dass die LASIK umso genauer ist, je geringer die entsprechende Fehlsichtigkeit. In der Praxis wird die LASIK zur Korrektur leichter und mittlerer Kurzsichtigkeit, leichter Weitsichtigkeit sowie eines leichten Astigmatismus eingesetzt. Die LASIK wird ambulant durchgeführt.

Diese Gewebeabtragung mit dem Laser benötigt zwischen 30 und 90 Sekunden. Das Eyetracking (=Blickverfolgung) System sorgt für eine permanente Überprüfung (mehrere hundertmal pro Sekunde) der Laserstrahleinstellung falls Sie Ihre Augen unwillkürlich bewegen.

Wichtige Punkte der LASIK-Methode:
 

  • Extrem hohe Präzision und Stabilität des erzielten Effektes
  • Die Korrektur des Sehfehlers findet im Inneren der Hornhaut statt
  • Keine Schmerzen während und nach der Operation


Es gibt in der Praxis drei verschiedene Lasik Anwendungen:

  • Standard Lasik (mit Mikrokeratom)
  • Femto Lasik (mit Laserkeratom)
  • Epi Lasik (mit Epikeratom)
  • S Lasik (Zusatz Option)
  • Super- Presby Lasik

a1) Standard Lasik (mit Mikrokeratom)
Zu Beginn reinigt der Arzt das Augenlid. Danach wird zur Fixierung des Augenlides ein Lidhalter eingesetzt.

Bei dieser Methode wird mit der computergesteuerten Klinge eines Mikrokeratoms ein dünnes Scheibchen der Hornhautoberfläche abgehobelt, bis nur noch eine schmale Verbindung des Scheibchens mit der Hornhaut besteht.

a1a) Ablauf der Standard LASIK
Ablauf Standard-LASIKBei dieser Methode wird mit der computergesteuerten Klinge eines Mikrokeratoms ein dünnes Scheiben der Hornhautoberfläche abgehobelt, bis nur noch eine schmale Verbindung des Scheibchens mit der Hornhaut besteht. Für ca. 20 Sekunden bemerken Sie eine Verdunkelung und ein leichtes Druckgefühl.

Ablauf Standard-LASIKDann wird dieses Scheibchen wie ein Deckel umgeklappt. Die gesamte, nun folgende, computergesteuerte Behandlung wird vom Arzt durch ein Mikroskop verfolgt.

 

Verfahren Standard-LASIKDas innere Gewebe der Hornhaut wird mit dem Excimer-Laser entsprechend dem Sehfehler geschliffen. Sie werden dies hören (Laserimpulse), aber in der Regel nicht spüren!

 

Verfahren Standard-LASIKDanach wird der Hornhautdeckel wieder auf die Wundfläche zurückgeklappt und leicht angedrückt. Das Hornhautscheibchen muss nicht angenäht werden - es haftet von selbst und wächst nach einigen Tagen wieder an.

Während einer kurzen Ruhephase im Wartebereich erfolgt eine abschliessende Endkontrolle durch den Arzt.

Ein leichtes Nebelsehen nach dem Eingriff ist normal, ebenso ein leichtes Tränen. Bereits nach einigen Stunden wird eine ausreichende Sehschärfe erreicht, so dass Sie keine Brille oder Kontaktlinsen mehr benötigen. Nach 4 bis 8 Wochen ist die Sehkraft in der Regel stabil.

a2) Femto Lasik (Intralase Verfahren- mit Laserkeratom)  
Femto LasikDie Femto-LASIK, auch genannt Femtosekunden-LASIK, "Laser-LASIK" oder "Intra-LASIK", stellt ein neues Verfahren in der Augenlaserbehandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung dar.

Bei der Femto-LASIK kommt neben dem Excimer Laser ein so genannter Femtosekundenlaser zum Einsatz. Bisher wurde bei der LASIK mit einem speziellen "Mini-Hobel", dem sogenannten Mikrokeratom, eine dünne Lamelle (sog. Flap) der Hornhaut des Auges abgetrennt und aufgeklappt. Bei der modernen Femto-LASIK ersetzt der Femtosekundenlaser das Mikrokeratom und ermöglicht somit erstmals, die LASIK-Behandlung komplett ohne den Einsatz mechanischer Geräte durchzuführen.

Nach dem Laserschnitt wird die oberflächliche Hornhautlamelle aufgeklappt und die Hornhaut wie auch bei der LASIK mit einem Excimer Laser neu geschliffen, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

Das neue Verfahren hat Vorteile sowie Nachteile. Bei der EyeSTAR Klinik wird erst nach einer gründlichen Untersuchung entschieden, ob Femto LASIK für Ihre Augen einen Mehrwert bringt oder nicht.

a3) Die Epi-Lasik 
Die Epi-Lasik Verfahren erlaubt auch die Behandlung von Augen, deren Hornhaut zu dünn für herkömmliche Laserbehandlungen ist.

Die Epi-Lasik Methode ist als Alternative zu den Methoden PRK und Lasek entwickelt worden, die zur Oberflächenbehandlung der Hornhaut bei Kurzsichtigkeit dienen. Im Unterschied zu diesen Methoden, die im Falle der PRK die obere Schichte der Hornhaut (das Epitel) abtragen, oder im Falle der Lasek durch Alkoholeinwirkung verändern, verwendet die Epi-Lasik Methode das „epi-keratome“. Dies kann die Hornhaut der Augenlinse wesentlich genauer abheben, ohne sie zu schädigen. Deshalb legt sich die Epitelschicht nach dem Lasereingriff wie eine natürliche Kontaktlinse ohne jede Veränderung wieder über das Auge.

a4) S-LASIK (Sealed Lasik – Geschütztes Lasik)
Seit Anfang des Jahres 2000 wurden mehr als 150 Forschungen über LASIK-Behandlungen in Verbindung mit Trockenheit der Augen durchgeführt.

Bei Personen, die bereits vorgängig zu trockenen Augen neigen (wegen Allergie, fehlendem hormonellen Gleichgewicht, ungeeignete Arbeitsbedingungen etc.), ist nach der LASIK-Behandlung eine stärkere Neigung zu trockenen Augen zu beobachten. Bisher wurde dies durch den Schnitt der Lamelle, wobei auch die Nervenfasern geschnitten werden, die Laserimpulse, die den Reflex der Tränen-Bildung anhalten erklärt.

In den neuesten Forschungsberichten (aus dem Jahr 2008) wurde festgestellt, dass bei Hornhaut-Implantaten viel mehr Nervenfasern geschnitten werden, trotzdem aber keine so hohe Quote an trockenen Auge zu beobachten ist. Diese Forschungen beweisen, dass hauptverantwortlich für das trockene Auge der Laser selbst ist.

Der Grund der trockenen Augen ist nicht der Schnitt der Lamelle, sondern der Zusammenstoss von den UV-Strahlen mit Sauerstoff, welches zur Bildung von O3 Gas (Ozon) führt und somit den Nervenfasern schadet und dadurch das Auge trocknen lässt.

Aus diesem Grund wurde S-LASIK entwickelt, was so viel bedeutet wie „Sealed Lasik“ (Geschütztes Lasik). Der Unterschied zwischen S-LASIK und einer gewöhnlichen LASIK-Behandlung ist, dass während der Behandlung bei S-LASIK das Auge von O3-Gas geschützt wird. Statistisch gesehen, minimiert man mit dieser Methode das Austrocknen des Auges bis zu 70 Prozent. (n=300 Augen)

a5)Super- Presby LASIK (gegen Lesebrille)
Verglichen mit den anderen Augenlaser-Methoden wird hier bei jedem Auge eine Korrektur für Nah und Fern durchgeführt und dadurch ein Fokus mit Zwischen-Distanzen erschaffen.

Mit diesem Verfahren können Patienten im Alter von und über 40 mit Kurzsichtigkeit bis -4.0 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis +3.00 Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus/Zylinder) bis max. +/- 2.00 Dioptrien behandelt werden.

Die Super-Presby Lasik verhindert den Gebrauch von einer Lesebrille bis mindestens zum 70. Lebensalter. Denn der Bedarf eines Menschen mit Alterssichtigkeit nach einer Lesebrille ist max. +3.00 Dioptrien und deshalb würden Sie auch sogar nach dem 70. Lebensalter keine Lesebrille brauchen.

Der Grundgedanke dieser Methode ist die Erzeugung eines Blickfeldes für Nah, Fern und zwischen-Distanzen an beiden Augen. Vorteil bei dieser Methode ist, dass die Sicht in der Ferne nicht beeinflusst wird und keine Nebenwirkungen wie Glare oder Halos auftreten. Der einzige Nachteil ist, dass diese Methode bei längerem Lesen zur Müdigkeit führen kann. Mit der Anwendung des optimierten Wellenfront Modules werden auf beiden Augen zwei verschiedene Augenlaserbehandlungen erfolgt. Deshalb wird auf jedem Auge eine zweimalige Laser-Korrektur (für Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit) durchgeführt.

Ihre 100%'ige Eignung für die Super-Presby LASIK wird nach einer ausführlichen Untersuchung in unserem Institut festgestellt.

b) Lasek (Laser Epithelial Keratomileusis)
Der LASEK-Eingriff ist eine Methode, die sozusagen in der Mitte zwischen PRK und LASIK anzusiedeln ist.

Er kann bei Augen angewandt werden, die eine relativ geringe Fehlsicht (4 Dioptrien bei Kurz- und Stabsichtigkeit, 3,5 Dioptrien bei Weitsichtigkeit) aufweisen, und bei der die Hornhaut zu dünn ist, um durch einen LASIK-Eingriff behandelt zu werden.

Im Gegensatz zur LASIK-Operation wird nicht die Rück-, sondern die Vorderseite der Hornhaut behandelt. Gleichwohl wird zuvor eine Hornhautklappe mit einer alkoholischen Lösung abgehoben, die nach der Behandlung wieder an ihre alte Stelle gelegt wird, wo sie von alleine wieder „festheilt“.

c) PRK (Photorefraktive Keratektomie)
Die Behandlung von Brechungsfehlern im Auge durch Excimer-Laser wurde zuerst in Form der PRK-Behandlung umgesetzt.

Bei einer PRK wird als erstes die oberste Deckschicht der Hornhaut (Epithel) mit einem mikrochirurgischen Instrument entfernt. Anschliessend wird mit dem Excimer-Laser die Hornhaut entsprechend der Daten der Voruntersuchung modelliert. Als Verband wird eine therapeutische Kontaktlinse eingesetzt, die in den nächsten Tagen entfernt wird.

d) Monovision (gegen Lesebrille)
Bei einer Monovision korrigiert man ein Auge etwas schwächer, damit das Lesen wieder etwas besser geht. Das Prinzip der Monovision besteht darin, ein Auge für die Ferne und das andere Auge für die Nähe zu korrigieren. Grundsätzlich entsteht bei diesem System immer gleichzeitig ein Fern- und Nahbild. Über verschiedene unbewusste Funktionen wählt das Gehirn das jeweils benötigte Bild aus. Da hier die Zentrierung in die Nähe und in die Ferne sehr präzise sein muss, wird etwas Geduld benötigt, bis man sich mit dieser Methode wohl fühlt.

75 Prozent der Patienten fühlen sich nach Monovision wohl. Die Behandlung wird Zuerst wird mit Kontaktlinsen getestet, welche Patienten sich darauf gut einstellen können.

2) Linsenverfahren

Das Hornhautverfahren erreicht bei hohen Fehlsichtigkeiten eine natürliche Grenze, die nicht überschritten werden sollte. Bei Kurzsichtigkeit beginnt diese bei ca. -10 Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bei +4 Dioptrien.  Dieses Verfahren wird auch gegen Alterssichtigkeit angewendet.

Diese Methode unterteilt sich in 2 Bereiche:

  • Intraokulare Linsen (Fakik OIL)
  • Intracorneale Ringsegmente (INTACS)
  • Multifocallinsen bei Alterssichtigkeit

2a) Intraokulare Linsen
IntraokularlinseIntraokularlinse, die in das Auge eingepflanzt wird

Bei Augen, die eine hohe Kurz- oder Weitsichtigkeit aufweisen, durch eine zu dünne Hornhaut jedoch nicht für einen Laser-Eingriff geeignet sind, kann die Fehlsichtigkeit durch die FAKIK-IOL-Operation korrigiert werden.

In Verbindung mit einer LASIK-Operation zur Korrektur etwaiger Hornhautfehler können Fehlsichten von 7 bis zu 25 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit sowie 5 bis 13 Dioptrien bei Weitsichtigkeit korrigiert werden.

2a1) Anwendungsbereich
Die FAKIK-IOL-Operation kann bei Patienten angewandt werden, die älter als 18 Jahre sind, und die an Glaukom (erhöhtem Augeninnendruck), bestimmten Netzhauterkrankungen und an Grauem und Grünem Star leiden. Die Entscheidung darüber, ob diese Operation durchführbar ist, kann wiederum erst nach genauen Voruntersuchungen getroffen werden, bei denen der Grad der Fehlsichtigkeit, die Öffnung der Pupille bei Dunkelheit und die genaue Struktur der Hornhaut festgestellt werden.

2a2) Operation
Die FAKIK-IOL-Operation liefert sichere Ergebnisse bei Patienten mit hoher Kurz- und Weitsichtigkeit. In unserer Augenklinik werden dazu nur die besten künstlichen Augenlinsen verwendet. Die durch die Operation im Auge angebrachte künstliche Linse behält ihre Verträglichkeit und ihre optischen Eigenschaften lebenslang. Die künstliche Linse ist nach der Operation weder von Dritten erkennbar noch wird sie als Fremdkörper vom Patienten selbst wahrgenommen.

2b) Intracorneale Ringsegmente (Intacs)
Intacs sind durchsichtige und winzigkleine, künstliche Transplantate in der Form von Halbmonden, die in die Augenhornhaut eingefügt werden, um dadurch die Kurzsichtigkeit zu korrigieren.

2b1) Anwendungsbereich
Bei Patienten, die eine Kurzsichtigkeit von 1 bis 4 Dioptrien und eine für eine LASIK-Operation zu dünne Hornschicht aufweisen, und vor allem bei Patienten, die zusätzlich an der degenerativen Hornhaut-Krankheit Keratokonus leiden, wird diese Methode angewandt, um einerseits die Fehlsichtigkeit zu korrigieren, und andererseits die im fortgeschrittenen Stadium nicht zu behandelnde Krankheit zu verlangsamen oder sogar zu stoppen.

2b2) Operation
Eine INTACS-Operation dauert für ein Auge ungefähr 10 Minuten Auch bei dieser Operation macht man ca. zwei Tage Pause zwischen der Operation der einzelnen Augen. Das Auge muss nach der Operation lediglich einen Tag lang verbunden bleiben. In dieser Zeit verspürt der Patient keine Schmerzen. Nach einem Tag kann der Verband bereits abgenommen werden, und der Patient kann ohne Sehhilfe so scharf sehen, dass er sein Alltagsleben bewältigen kann.

2c) Multifocallinsen bei Alterssichtigkeit
Grundsätzlich korrigiert man mit dieser Kunstlinse die Alterssichtigkeit (auch: Altersweitsichtigkeit), bei der das Auge die Fähigkeit verliert sich auf nahe Entfernungen einzustellen verliert.

Bei einer Multifokallinse werden verschieden breite konzentrische Ringe „übereinandergelegt“. So entstehen verschiedene Sehzonen bzw. Brennweiten aus denen das Auge unbewusst die richtige Sehzone auswählt.

Multifokallinsen gibt es schon sehr lange, in den letzten Jahrzehnten wurden in diesem Bereich noch einmal große Fortschritte erzielt die die Sehqualität mit einer solchen Kunstlinse verbesserten.


Zuletzt aktualisiert am 23. Dezember 2009 um 13:00 Uhr